User-generated-Content für Unternehmen

Oft missverstanden, übersehen oder einfach nicht von Profis durchgeführt – User-generated-Content (zu Deutsch: nutzergenerierter Inhalt) ist ein unglaublich leistungsstarkes Marketing-Tool, dessen Konzept in den 1990er-Jahren seinen Anfang genommen hat und sich seither stetig weiterentwickelt. In der Online-Marketing-Szene sind die Marketer in den letzten Jahren zur Erkenntnis gekommen, dass die Wirkung des User-generated-Content nicht zu unterschätzen ist – zumal die heutige Verbrauchergeneration immer mehr nach authentischen, glaubwürdigen Inhalten in Form von Bildern, Videos und Texten verlangt. Weshalb in Zeiten von Social Media User-generated-Content für Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle spielt und warum User-generated-Content und Influencer-Marketing Hand in Hand gehen, möchten wir im folgenden Blogbeitrag erklären.

Was ist User-generated-Content?

User-generated-Content schließt jegliche Online-Inhalte mit ein, die von Internet-Nutzern selbst produziert oder geteilt werden. In der Regel werden diese benutzergenerierten Inhalte als Form eines Konversationsmediums betrachtet, spricht: Der Inhalt führt dazu, dass eine Konversation eingeleitet wird. Einige Formen von User-generated-Content beinhalten u. a. Bilder, Videos, Tweets/Status Updates, Kommentare, Infografiken, Rezensionen, Lexikonbeiträge, Blogartikel und Online Ads. Beliebte soziale Plattformen, die meistens mit User-generated-Content arbeiten, sind Facebook, YouTube, Pinterest und Twitter, aber auch Online-Foren und Produkt-Review-Seiten vertrauen den vom User generierten Inhalten. Im ersten Moment möchte man glauben, dass der Begriff User-generated-Content ein weiteres Buzzword im Bereich Online-Marketing ist, das bald wieder in der Versenkung verschwinden wird. Jedoch ist User-generated-Content in der schnelllebigen Welt des Internets in der Tat keine Modeerscheinung.

Kunden vertrauen User-generated-Content mehr als unpersönlich-distanzierter Werbung

Die Vorteile von User-generated-Content liegen glasklar auf der Hand, weshalb Vermarkter diese zunehmend als Teil in ihre Content-Marketing-Strategie integrieren. Diese beinhalten:

  • stärkere Identifikation des Nutzers mit dem Unternehmen, wenn seinerseits eine Interaktion stattfindet
  • kostengünstige Erstellung des Contents vom Nutzer → Unternehmen muss sich nicht mehr um die Produktion der eigenen Inhalte kümmern → spart zudem Zeit
  • Inszenierung des Unternehmens vom Nutzer führt zu mehr Authentizität → Aufbau des Kundenvertrauens und Ausweitung der sozialen Reichweite

Einer amerikanischen Studie (“Reevoo“) zufolge wären 61 Prozent der Menschen bereit, sich eher mit einem Werbeinhalt zu beschäftigen, wenn dieser von einem Benutzer generiert wurde. Über die Hälfte der Amerikaner – rund 51 Prozent – würden sogar User-generated-Content mehr vertrauen als einer Information, die vom Unternehmen selbst bereitgestellt wird. Dies ist aus dem Whitepaper der bazaarvoice zu entnehmen. Neuere Untersuchungen zeigen darüber hinaus auch, dass User-generated-Content mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung der Konsumenten – etwa 90% – hat als Werbe-E-Mails und Suchmaschinen-Ergebnisse. Weitere Ergebnisse aus der Konsumentenstudie von TurnTo Networks sind unter anderem:

  • Rund 24% der weiblichen Shopper betrachten User-generated-Content als das einflussreichste Marketing-Tool.
  • User-generated-Content hat einen größeren Einfluss bei Kaufentscheidungen bei Käufern unter 30 als bei älteren Käufern.
  • 63% sind der Meinung, dass User-generated-Content ein authentischeres Shopping-Erlebnis schafft.

 

Influencer + User-generated-Content = Influencer-generated-Content?

Unternehmen, denen es an ausreichenden internen Ressourcen – sowohl in finanzieller als auch in fachlicher und personeller Hinsicht – fehlt, können nicht kontinuierlich Content für die diversen Social-Media-Kanäle produzieren, wodurch sie fatalerweise (!) allmählich aus dem Bewusstsein ihrer Zielgruppe verdrängt werden. Wer nicht laufend interessante und relevante Inhalte seinem Publikum bieten kann, für den wird in absehbarer Zeit das Schiff sinken. Bevor dann noch hochrangige Insassen das sinkende Wasserfahrzeug verlassen, gibt es die rettende Möglichkeit, sich Influencer an Bord zu holen – auf diese Weise kann dem schwimmenden Gefährt wieder Auftrieb gegeben werden:

Das Einsetzen von prominenten Gesichtern bei der eigenen Werbemaßnahme – gerade im Lifestyle- und Food-Bereich – kann als eine der effektivsten Marketing-Taktiken angesehen werden. Influencer Marketing erlaubt es den Marken, sich mit Verbrauchern zu verbinden und zu ihnen Vertrauen aufzubauen. Gerade im Zeitalter von Social Media wird der potenzielle Kunde vor einem Einkauf das gesamte Netz nach Rezensionen und Meinungen von Konsumenten durchforsten, um mit deren Hilfe letztendlich eine Entscheidung für oder gegen das Produkt zu fällen. Influencer mit einem Bekanntheitsgrad werden von Marketern daher vermehrt als Multiplikator eingesetzt, da sich der Nutzer eher für einen Artikel entscheidet, der von einer authentisch wirkenden Person aus dem öffentlichen Leben mit positiven Attributen beschrieben wird.

Welche Formen des Influencer-generated-Content erzeugen große virale Effekte?

  • Produktrezension durch Influencer: Egal ob in Video- und im Blog-Format – der Influencer testet das vom Unternehmen zu Verfügung gestellte Produkt auf Herz und Nieren und teilt seine Erfahrungswerte in ehrlicher Art und Weise mit seiner Community. Er nennt die positiven als auch negativen Eigenschaften des visuell präsentieren Produkts und spricht gegebenenfalls zum Schluss eine (klare) Kaufempfehlung aus.

  • Storytelling (zu Deutsch: Geschichtenerzählen) durch Influencer: Der Influencer baut um das Produkt eine authentische und nachvollziehbare Geschichte herum – in Form von Videos oder hochwertigen Fotos, denn diese sprechen – stärker als Texte – die Sinne der User an → Aufbau einer emotionalen Ebene der Personen. Voraussetzung für ein erfolgreiches Storytelling ist, dass die Markenstory mit dem Kooperationspartner kompatibel ist. Der Influencer muss mit eigenen Worten, mit seinem Wording seine eigene Geschichte, die er mit dem Artikel erlebt hat, im digitalen Raum erzählen und zudem voll und ganz hinter dem Markenprodukt stehen. Eine Story kann erst dann als gelungen bezeichnet werden, wenn diese nachhaltig im Gedächtnis des Viewers bleibt.

Heute gab es mal so richtig easypeasy einfaches Essen aus der @hellofreshde Box – keine 20 Minuten und es war fertig 😊🍴 (Anzeige) Das sind momentan echt meine Lieblingsgerichte, weil ich wirklich null Motivation habe in der Küche zu stehen – keine Ahnung woran das liegt 😕 Jedenfalls gab es Satay-Schweine-Spieße mit Knoblauchbohnen und Jasminreis. Die Zutaten sind total simpel & man benötigt nichts außergewöhnliches (was ich immer sehr wichtig finde!) Für 2 Personen benötigt ihr: 4 Holzspieße, 2 Schweinelachssteaks, Knoblauch, 1/2 Limetten, 200g Jasminreis, 200g Bohnen, etwas Sojasauce, Erdnussbutter und Sweet-Chili-Sauce (gibt's eigentlich in jedem größeren Supermarkt) 🍚🌶 Schweinelachs in Würfel schneiden, Limetten abreiben und mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Auf die Spieße verteilen und für 15 Minuten bei 180 Grad Umluft garen. Reis wie gewohnt kochen. Bohnen ebenfalls kochen, anschließend mit gepresstem Knoblauch abraten. Etwas Sojasauce mit der Sweet-Chili-Sauce und Erdnussbutter (ggf. etwas Wasser hinzufügen) glatt rühren und erwärmen. That's it 💁 fertig ist ein super schnelles und einfaches Essen mit knapp 700kcal (also richtig gut 👍) und 40g Eiweiß! Mein @hellofreshde Code gilt übrigens nach wie vor – mit HELLONINA2 bekommt ihr auf eure erste UND zweite Box jeweils 15€ Rabatt, also 30€! Da ihr sowieso Lebensmittel kaufen müsst (es sei denn ihr esst jeden Tag dekadent im Restaurant 😄) auf jedenfall mal ein Versuch wert. Außerdem könnt ihr jederzeit kündigen 🙂 Probiert das Rezept gerne aus & berichtet mir – ich freue mich immer über Feedback! Habt einen entspannten Abend ❤️#ninascommunity . . . #abnehmen #abgerechnetwirdamstrand #hellofresh #gesundessen #lecker #healthyfood #weightloss

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